Diagnosen:

Infantile Cerebralparese , ehem. Frühchen der 30 SSW  PVL (periventrikulären Leukomalazie)  Hirnblutung Grad V

Tetraspastik

fokale Epilespsie

multiple Gelenkkontrakturen

Rechtskonvexe Thorakolumbalskoliose ( Cobb-Winkel 80 Grad )

schwerer Verlauf einer Clostridium difficile Infektion  (6Monate erkrankt 2017 mit vielen Klinik Verläufen)

Z.N. Humerusschaftschrägfraktur re. Oberarm /Plattenosteosynthese  2015

Z.N. Revision re. Hüftgelenk nach Chiari 2015

Z.N. offener Hüftreposition re. DVO und Pfannendachplastik nach Salter / Adduktorentenotomie 2015

Z.N. Implant. Baclofen-Pumpe 2014

In Deutschland werden jährlich ca. 700000 Kinder geboren. 1400 dieser Kinder erleiden eine frühkindliche Hirnschädigung (Infantile Zerebralparese) - oft ohne Einschränkung der Intelligenz - mit einer lebenslangen Bewegungsstörung. Am häufigsten ist die Erhöhung der Muskelspannung, die sogenannte Spastik. Bei 400 - 500 Kindern sind die Beine besonders betroffen. Zurzeit leben in Deutschland zwischen 7000 und 8000 von dieser speziellen Problematik betroffene Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

Symptome

  • Schwere Gangstörung
  • Der Oberschenkel ist angewinkelt, gebeugt und nach innen gedreht
  • Das Sprunggelenk und der Fuß stehen meist in Spitzfußstellung („Zehenspitzengang“)
  • Die Wirbelsäule entwickelt oft eine hochgradige Verkrümmung (Skoliose)
  • Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen, Sprachstörungen und Muskelzittern (Tremor) sind möglich


In Folge der Bewegungsstörungen stürzen die Kinder häufig. Sie sind oft auf die Nutzung eines Rollstuhls angewiesen. Epileptische Anfälle, Hör- und Sprachstörungen können die Teilnahme am sozialen Leben beeinträchtigen. Sowohl die körperlichen Einschränkungen als auch die kognitiven Einschränkungen können die Selbstständigkeit und die Bewältigung des Alltags, besonders der Schule, erschweren.

 

 

Bei Alina besteht u.a. eine infantile Cerebralparese sowie eine sehr hochgradige Tetraspastik/Athetose , dadurch hat sie eine Form der dystonen Bewegungsstörung, eine dystone Athetose bei

dieser es zu starken Wechseln zwischen extrem hypotoner und stark hypertoner Muskelspannung kommt. Sie kommt dadurch oft in die Abduktion (seitliche Wegführung bzw. das Abspreizen eines Körperteils von der Körpermitte oder der Längsachse einer Extremität.

Ferner besteht eine Hüftdysplasie re., hohe Hyperopie (Weitsichtigkeit) sowie Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) bei sph +7,5/8,0 ist mit einer Sehhilfe versorgt.

Aufgrund ihrer Behinderung/Gehirnblutung in der Stammganglienregion , dort sind teilweise komplette Auslöschungen, kann sie weder sprechen,, eigenständig sitzen oder laufen.

Spastik schränkt die willkürliche Bewegung der Beine ein und erschwert so die Kräftigung der Beinmuskulatur. Die Beine werden also nicht nur steif - sie bleiben auch schwach. Länger anhaltende spastische Muskelverkrampfungen können schmerzhaft sein, ausgelöst durch einfache Bewegungen, Hautreize.

Spastik verursacht eine erhöhte Muskelsteifheit (Muskeltonus), die sich durch Bewegungen des Armes von außen, z. B. auch im Rahmen der Physiotherapie besonders zeigt. Steifheit (Tonuserhöhung) kann zusätzlich zur Lähmung die Kontrolle des Armes, der Finger oder auch das Gehen behindern.

 

 

Aufgrund Alinas Behinderungen ist sie nicht in der Lage sich selber zu versorgen wie z.B. Körperhygiene, alleine Nahrungsmittel und Getränke zu sich nehmen, sie kann sich nicht verbal äussern wenn sie Bedürfnisse oder schmerzen, hunger oder durst hat,die Verständigung funktioniert teilweise nur über Mimik und Gestik, sie kann ohne fremde Hilfe nicht alleine sitzen , vom stehen oder laufen mal ganz abgesehen, sie muss Windeln tragen da sie auch nicht zur Toilette gehen kann.

 

 

Resueme: OHNE FREMDE HILFE GEHT GAR NICHTS

 

 

 

Wie kann man Spastik behandeln?

 

 

Die Behandlung der Spastik ist schwierig und erfordert eine Kombination verschiedener Verfahren:

Muskeldehnung und Physiotherapie

Täglich sollten mindestens 1-2mal die Gelenke soweit bewegt werden, dass sie ihren vollen Bewegungsumfang behalten und nicht auf Dauer eine Muskelverkürzung (Kontraktur) entsteht. Regelmäßige Dehnung kann Muskelverkürzungen entgegenwirken und die Muskelsteifigkeit für Stunden senken. Gelegentlich werden Gipse oder Schienen für eine gewisse Zeit angelegt, um den Bewegungsumfang bei spastischen Gliedmaßen wieder zu verbessern. Kälteanwendungen oder Lokalanästhetika können vorübergehend die spastische Tonuserhöhung vermindern.